Audi streicht 9500 Stellen, um die Anschubfinanzierung für Elektroautos zu finanzieren

Durch den Abbau von rund 15 Prozent der deutschen Belegschaft wird der Autobauer Geld für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und die digitale Technologie freisetzen.




Audi hat bestätigt, dass es bis 2025 9500 Arbeiter in seinen deutschen Fabriken entlassen wird.

Nach dem neuesten Plan des Unternehmens benannt Audi.Zukunft, oder Audi.Future auf Englisch werden die Kürzungen voraussichtlich rund 6 Milliarden Euro ausmachen (9,8 Mrd. USD), Damit werden die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und Digitaltechnologien finanziert.

Audi will den Verlust von Arbeitsplätzen in einer 'demografischen Kurve' anstreben und hofft, dass der Umsatz und ein 'attraktives Vorruhestandsprogramm' die Zahl der erzwungenen Entlassungen minimieren.

Der Luxusautohersteller sagt, dass er seine Management-Belegschaft um einen ähnlichen Prozentsatz reduzieren wird. In einem Kompromiss mit den Gewerkschaften wird das Unternehmen die Arbeitsplätze seiner 'Stammbelegschaft' bis Ende 2029 garantieren.

Durch die konsequente Fokussierung auf die Elektrifizierung rechnet Audi mit rund 2000 neuen Arbeitsplätzen. Die Zukunft der Werke Ingolstadt und Neckarsulm ist langfristig gesichert, da beide die Fähigkeit haben werden, Elektrofahrzeuge herzustellen.







Oben: Audi e-tron GT-Konzept.

Einige dieser Änderungen waren bereits vor der heutigen Ankündigung im Gange. Das Neckarsulmer Werk wurde bereits als Produktionsstandort für den kommenden e-tron GT bestätigt, der auf dem Porsche Taycan basiert.

Audi ist nicht der einzige deutsche Luxusautohersteller, der Personal abbaut. Anfang dieses Monats gab Daimler, dem die Marke Mercedes-Benz gehört, bekannt, dass das Unternehmen 10 Prozent seines Management-Personalbestands reduzieren wird, um rund 1,3 Milliarden Euro (2,1 Milliarden US-Dollar) einzusparen und seine Elektrifizierungsoffensive fortzusetzen.






Lesen Weiter

HSV SportsCat RS vorgestellt: Neue Limited Edition schließt Preislücke