BMW i3: Bayerns erstes Elektroauto enthüllt

Der BMW i3 wurde bei gleichzeitigen Enthüllungen in Peking, London und New York offiziell enthüllt.







Der i3 ist das erste Elektrofahrzeug der BMW Group und nach Angaben des deutschen Herstellers das erste Premiumauto der Welt, das von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipiert wurde.

Der BMW i3 wird von einem 125 kW / 250 Nm starken Elektromotor angetrieben, der die Hinterräder über ein Einstufengetriebe antreibt und sie in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 km / h beschleunigt.

Der Motor bezieht seine Energie aus Lithium-Ionen-Batteriezellen, die in den Unterboden des i3 integriert sind, wodurch der Schwerpunkt niedriger liegt als bei herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Dies trägt laut BMW zu einer gleichmäßigen Gewichtsverteilung bei und fördert die Fahrdynamik .









Ein vollständiger Ladevorgang über eine normale Haushaltssteckdose (ca. 8 Stunden), eine BMW i Wallbox oder eine öffentliche Ladestation (unter 30 Minuten beim Schnellladen) bietet eine Reichweite von 130 bis 160 Kilometern in dem, was BMW als & # x201C bezeichnet. Alltagsbedingungen & # x201D; und eine mögliche Reichweite von bis zu 200 km.

Der i3 wird auch als Range Extender-Plug-in-Hybrid angeboten, der das Elektrosystem des EV mit einem 25 kW / 55 Nm starken 647 cm3-Zweizylinder-Benzinmotor kombiniert. Ausgestattet mit einem Neun-Liter-Kraftstofftank schätzt BMW die Reichweite des Hybriden auf 240 bis 300 km und auf 340 km, wenn das Auto im effizientesten Fahrmodus fährt.

Der i3 Range Extender wiegt 120 kg mehr als das Elektromodell (1315 kg gegenüber 1195 kg) und ist mit 7,9 Sekunden sieben Zehntel langsamer bis dreifach.

Mit einer Länge von 3999 mm, einer Breite von 1775 mm, einer Höhe von 1578 mm und einem Radstand von 2570 mm wird der BMW i3 zum kleinsten Modell im Showroom der bayerischen Marke, das weniger als einen Fuß länger ist als sein Cousin im Mini Cooper.







Die einzigartige Architektur des Fahrzeugs basiert auf der von der Marke LifeDrive genannten Struktur, die aus einer kohlefaserverstärkten Kunststoff-Fahrgastzelle und einem Aluminiummodul besteht, das den Antriebsstrang, die Batterie und das Fahrgestell umfasst.

Nissan Micra

Laut BMW hat die frische Architektur den Designern enorme Freiheiten bei der Gestaltung des i3 eingeräumt. Kurze Überhänge sollen seine wendigen Fahreigenschaften zum Ausdruck bringen, große Glasflächen und sichtbare Carbonstrukturen schaffen ein Gefühl von Leichtigkeit.

Das endgültige Produktionsdesign entspricht weitgehend dem i3-Konzept, das auf der Frankfurter Automobilausstellung 2011 vorgestellt wurde. Das vordere Ende wird von einem blau ausgekleideten Nierengitter, U-förmigen LED-Lampen und einer stark konturierten Stoßstange definiert. Das Profil verfügt über hintere Selbstmordtüren und leichte 19-Zoll-Leichtmetallräder, während das markante Heck eine schwarze Heckklappe und Stoßstange sowie eingebettete LED-Rückleuchten aufweist.

Die Kabine verfügt über eine von BMW als Schichtstruktur bezeichnete Palette von Hölzern, Leder und anderen nachwachsenden Rohstoffen in verschiedenen Farben und Texturen, die auf dem Armaturenbrett, den Türen, den Sitzen und dem Boden verteilt sind.







Sowohl das Kombiinstrument als auch das zentrale Display sind freistehende Bildschirme, die vom markanten iDrive-Controller in der Mittelkonsole gesteuert werden.

Der Gangwahlschalter und die Start / Stopp-Taste des Fahrzeugs teilen sich ein Steuerelement, das von der Lenksäule abzweigt, wobei ein Drehknopf nach vorne oder hinten gedreht wird, um die gewünschte Fahrtrichtung auszuwählen.

BMW behauptet auch, der i3 sei das erste vollständig vernetzte Elektroauto der Welt, das einen umfassenderen Informationsaustausch zwischen Fahrzeug, Fahrer und Außenwelt bietet als jedes emissionsfreie Fahrzeug, das derzeit auf dem Markt ist.

Eine SIM-Karte ist standardmäßig eingebaut und bietet Insassen Zugriff auf die ConnectedDrive-Services von BMW, darunter eine Reihe von Navigations- und Energieverwaltungsanwendungen mit Smartphone-Verbindung, die nur für den i3 verfügbar sind.







Zur Serienausstattung gehören Parksensoren hinten, eine umfassende Smartphone-Integration über Bluetooth und USB sowie ein variabler Gepäckraum. Zu den Optionen gehören Ausstattungserweiterungen wie adaptive LED-Scheinwerfer, elektrisches Glasdach und Klimaregelung sowie Fahrerassistenzsysteme wie Parkassistent, Rückfahrkamera und Geschwindigkeitsbegrenzungsinformationen.

BMW Australien wird den i3 einige Monate nach seiner Einführung in Europa im November Mitte 2014 vorstellen. Die Range Extender-Hybride scheint die anfängliche lokale Besetzung mit Sicherheit zu überschreiben, wobei der EV eine niedrigere Priorität hat, aber zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeschlossen ist.

Lokale Preise wurden nicht angekündigt. In Deutschland, Großbritannien und den USA wird der i3 jedoch zu einem etwas höheren Preis als der BMW 3er der Einstiegsklasse starten, was möglicherweise auf ein Preisschild von bis zu 60.000 US-Dollar in Australien hindeutet.




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